ICP München

Bundesweit einmalig: das ICP München

Spezialeinrichtung für Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit infantiler Cerebralparese (ICP)

Die Aufgabenstellung des Bauherren: Neubau des Integrationszentrums in München mit Kinderkrippe, Kindergarten, Grund- und Hauptschule, Tagesstätte, Berufsschule, Berufsbildungswerk, therapeutischen Diensten, Therapiebad, Zentralküche, Verwaltung, Wohnheim und Kinderhaus. Ziel war ein integratives Gesamtkonzept, in dem sich Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit infantiler Cerebralparese wohlfühlen.

Die Räume gruppieren sich um die zentrale, kommunikative Halle im Hauptgebäude. Gedacht als Marktplatz vereint dieses Atrium vielfältige Funktionen: Es ist sowohl Essbereich als auch Cafeteria und Treffpunkt für Bewohner und Besucher. Zudem lädt die geräumige Halle zum Feste feiern ein und bietet Platz für Veranstaltungen für bis zu 500 Personen.

Kommunikation und Wohlbefinden

Die nach Süden gerichtete Glasfassade der Halle ermöglicht eine großzügige Einbeziehung der Außenanlagen und fließende Übergänge ins Freie. Die interne Kommunikation funktioniert unauffällig, aber intensiv. Alle Patienten, Lehrer und Pfleger begegnen sich ständig, jeder kennt jeden, man unterstützt sich gegenseitig. Diese besondere Atmosphäre fördert Wohlbefinden und Heilung.

 

Projektort: München
Wettbewerb:
1. Preis, Auftrag erfolgt
Bauherr: Stiftung ICP München
Fertigstellung: 2010
Geschossfläche: 23.500 m²
Leistungen: Gebäude & Freianlagen 1-5, z.t. 6-8, 1-9

Kostenneutrale Fassade

Die Architekten haben die Fassaden zum Atrium hin vereinfacht. Somit wurden kostspielige Außenwände überflüssig. Das Ergebnis: die Halle ist kostenneutral und bietet zudem vielfältige Nutzungsmöglichkeiten.

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