Bahnhofsquartier

Sonne und Schatten spiegeln sich in Gebäuden wieder

Repräsentative Monumentalachse in Einklang mit Eindruck von Kleinstadt

Das Schnellzugnetz in China wurde im letzten Jahrzehnt rapide ausgebaut. Auch in Chengdu gibt es einen neuen Bahnhof, der mit einem gigantischen Platz empfängt. Gleichzeitig bildet er den Eingang zu einem neuen Stadtquartier. Der Bauherr forderte eine symmetrische Monumentalachse, die von Richtung Bahnhof hin zu einer Pagode als Aussichtspunkt bis zum anderen Ende des Viertels blicken lässt. Der Verlauf von Ost nach West hat zur Konsequenz, dass jedes Gebäude eine Sonnen- und Schattenseite hat. Dennoch sollte das Viertel den Charakter einer europäischen Kleinstadt haben.

Die Lösung, die zum 1. Platz des Wettbewerbs führte: Die Hochhäuser südlich der Achse sind weiß, diejenigen nördlich der Achse schwarz, so ergibt sich eine Symmetrie, die die Anforderung des Bauherren erfüllt, gleichzeitig aber keine "Schneise" in das Stadtbild schlägt.

So erzeugt der Entwurf ein lebendiges Stadtzentrum mit Wiedererkennbarkeit und einem einprägsamen Bild bei Ankunft der Reisenden.

Projektort: Chengdu (Provinz Sichuan)
Wettbewerb: 1. Preis
Bauherr: Chengdu Xingcheng Investment Group Co. Ltd
Planungszeit: 2012
Geschossfläche: 2.300.000 m²
Größe Projektareal: 1.220.000 m²
Leistungen: Stadtgestaltung


Ein Panda für Chengdu

Chengdu ist weltberühmt für seine Panda-Aufzuchtstation. Um an diese Besonderheit gleich bei der Ankunft am großen Bahnhofsplatz zu erinnern, sieht der Entwurf einen neuen Bodenbelag vor: Weiße und schwarze Steinplatten werden so verlegt, dass das Gesicht eines Pandas entsteht.

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